Samstag, 1. märz 2008

Es war ein recht kalter Tag – die ersten Züge des nahenden Winters umklammerten die Natur. Tiere froren und Bäume warfen ihr buntes Kleid auf die Erde.

Es roch nach Moos und nassem Geäst. Die halbe Nacht war kühler Nieselregen auf die Erde gefallen und nun lag glänzender Dampf über den Wiesen, Feldern und Wäldern.

Von weitem konnte man einen Maulwurf erkennen, der seine Nase aus dem Bau streckte, schnüffelte und sich schnell wieder zurückzog, da es ihm anscheinend schon viel zu kalt geworden war.Herbst1.jpg

Mitten in dieser wunderschönen orange-braunen Landschaft wanderte Noëlle umher und bestaunte die Farbenpracht des Herbstes. Sie hatte lange nicht mehr so intensiv gelebt wie an diesem Tage. Alles, was sie umgab, vereinte sich mit ihr in einer außergewöhnlichen Art und Weise, wie sie es noch nie gespürt hatte. Noëlle fühlte sich wohl und genoss ihre Freiheit in der Natur.

Als sie so den Weg entlang schritt und mit ihren Gedanken weit über den Wolken des Himmels war, wurde sie von einem gellenden Schrei aufgeweckt. Es tat ihr so weh, dass sie sich die Ohren abdecken musste. Verwirrt und ängstlich so alleine, schaute sie sich um. Am Wegesrand lang ein großer Vogel mit geknicktem Flügel, der sich im Schlamm wand und ängstlich zu ihr hinaufschaute.

Es war kein junger Vogel, nicht in die Jahre gekommen, aber auch nicht mehr in seiner Blütezeit. Die Augen waren ängstlich, doch tief im Inneren konnte Noëlle Vertrauen entdecken, welches er ihr entgegen brachte. Sie erkannte sein Schreien. Es war ein Flehen nach Geborgenheit und Wärme. Sie konnte sehen, wie schlecht es ihm ging.

Nicht im Entferntesten hätte Noëlle geglaubt, dass dieser prächtig goldene Tag wirklich einer einzigen Fliege etwas zu Leide tun könnte.

Als sie näher an den Vogel herantrat um ihn zu begutachten, versuchte der große Vogel sich zurückzuziehen, doch ihm war es kaum möglich sich zu bewegen. Noëlle erkannte einen markanten gebogenen Schnabel, wunderschöne umrandete Augen, einen schneeweißen Hals und ein geschecktes Gefieder. Sie kannte sich in der Tierwelt kaum aus, aber bewunderte diesen königlichen Greifvogel – denn dies war klar zu erkennen.

Die traurigen Augen des Vogels ergriffen sie zutiefst, sodass sie sich anschickte ihn mit nach Hause zu nehmen. Noëlle war sich nicht sicher, ob man einen Vogel einfach so anfassen durfte, aber da er so aussah, als stände er kurz vor dem Abgrund des Todes, näherte sie sich ihm.

hausamranddesfeldes1.jpgDer Greifvogel machte Anstalten aufzubrechen, aber seine Kraft war schon lange aufgebraucht und er konnte sich kaum noch gegen den ständig blasenden Wind in seinem Gefieder wehren. Noëlle ging langsam und bedächtig auf ihn zu, um ihn nicht noch mehr zu verängstigen und hob ihn langsam, aber mit sicheren Armen hoch. Eilig, aber mit vorsichtigen Schritten, damit ihm nichts passierte, machte sie sich auf den Weg in ihr warmes sicheres Zuhause am Rande des Feldes.

 

Zu Hause angekommen, setzte Noëlle den großen Vogel in ihre Badewanne, damit er sich nicht selbstständig machte um sich noch einmal zu verletzen. Sie sprach behutsam mit dem Vogel um ihn zu beruhigen und damit er Vertrauen schöpfte.

 
Im Internet recherchierte Noëlle nach dem Aussehen des Vogels, und wie man ein verletztes Tier zu pflegen hatte.
Sie erfuhr, dass es sich um einen Wanderfalken handelte, dessen Lebensräume vor allem felsenbesiedelte Gebiete, wie Hügelland und Küsten, aber auch Großstädte, die neuen Felsen dieser Zeit, sind. Sie las sich durch viele Informationen durch und erfuhr zum Beispiel, dass es sich bei Falken um sehr fürsorgliche Eltern handelt, die immer aufpassen und füreinander da sind.

 

Die Schönheit seiner Ausstrahlung beeindruckte sie. Er strahlte Stolz und Hochmut aus – sie hatte sich vorher nie wirklich für Vögel oder Tiere jeglicher Art interessiert, deshalb war sie so fasziniert von seiner Gestalt.

Noëlle bereitete ihm einen Pappkarton mit weichem Stoff und Zeitungspapier, damit der Falke einen gemütlichen Platz zum Überwintern bekam und nicht frieren musste. Sie kümmerte sich fürsorglich um ihn und fixierte seinen gebrochenen Flügel wie sie es aus der Welt des Internets befohlen bekam.Winter1.jpg

Der Falke, den sie liebevoll Eagle getauft hatte, kam schnell wieder zu Kräften und passte sich gut an die Situation an. Er fing an Noëlle zu vertrauen und fraß ihr bald schon aus der Hand. Sie war rund um die Uhr mit ihm beschäftigt, damit er gesund wurde und im Frühling wieder von dannen ziehen konnte.

Der Flügel heilte gut über den Winter und am Anfang des Frühlings fing der Falke an in der Wohnung umher zu flattern, denn draußen hörte er das Frohlocken seiner Artgenossen. Noëlle wusste, dass sie ihn nun gehen lassen musste, und sie wusste, dass er sehr sicher niemals wiederkehren würde, und genau deshalb versuchte sie ihn krampfhaft bei sich zu behalten. Sie erkannte aber rechtzeitig seinen traurigen, sehnsüchtigen Blick nach Freiheit und der Natur des Frühlings.

Noëlle stieß mit einem kraftvollen Schwung die Hintertür ihres kleinen Häuschens auf und gewährte ihrem Falken freie Bahn in die Welt der Vögel. Zaghaft tippelte er aus der Tür, breitete seine Flügel aus und stach kraftvoll und stattlich in die Luft. Noëlle weinte, weil sie ihn nun gehen lassen musste und glaubte nicht an ein Wiedersehen.

Nach einigen Tagen, die Brutzeit der Vögel begann nun langsam, nistete sich plötzlich in der Dachluke ihres Häuschens ein Vogelpärchen ein. Noëlle kletterte leise hinauf, spähte hinein um zu sehen, wen sie da als Untermieter enttarnen konnte, und blickte in das wohlbekannte gefederte Gesicht ihres Falken. Er hatte sie nicht vergessen und war in ihrem unausgesprochenen Versprechen zurückgekehrt.

kaffee1.jpgNoëlle beobachtete nun jeden Tag die Fortschritte der Eier, die Fürsorglichkeit ihres geliebten „Eagles“ und konnte sich nicht sattsehen.

 
An einem sonnigen Nachmittag, während Noëlle gerade am Esstisch gemütlich einen damofenden Kaffee schlürfte und in ihrem Buch schmökerte, zwitscherte es plötzlich laut und eindringlich. Sie sah auf und entdeckte einen kleinen, lustigen, grellgelben Vogel auf ihrer Fensterbank. Er watschelte vergnügt hin und her und hüpfte auf und ab. Sie verliebte sich sofort in den Anblick des süßen kleinen Tieres, suchte ein paar Brotkrumen und warf ihm diese vor. Genüsslich verschlang der Kleine diese Gabe und kam näher hineinmarschiert. Er war zutraulich und hatte einen vergnügten Gesichtsausdruck. Noëlle beschäftigte sich den ganzen Tag mit ihm bis sie am Abend bemerkte, dass sie ihren Falken heute noch gar nicht besucht hatte. Sie war zu müde, als dass sie noch hätte hinauf klettern können, so ließ sie es bleiben und suchte im Internet nach ihrem neuen lustigen Freund. Noëlle entdeckte ein Bild von ihm und wusste daraufhin, dass es sich um eine

Goldammer handeln musste.

Sie hatte nicht gewusst, dass es selbst im Verhalten der Vögel so große Unterschiede gab, aber tatsächlich hatte sie bei ihrem zweiten Vogel einen aufgeweckten lebenslustigen Kerl gefunden, den ihr Falke nie gezeigt hatte. Er hatte mehr die dankbare fürsorgliche Rolle gespielt. Noëlle wunderte sich immer mehr über die wundersamen Unikate der Tierwelt und musste sich eingestehen, dass sie sich noch nie so sehr für Biologie oder sonst etwas interessiert hatte.

Ab diesem Tage besuchte der kleine Piepmatz sie jeden Tag und an jedem, an dem er zum offenen Fenster hinein flog, kam er ein Stückchen näher an Noëlle heran. Sie war so vernarrt in dieses kleine Tierchen, das das ganze Zimmer täglich dem Chaos widmete, wenn es herumflog, Blätter aufwirbelte und andere Geschäfte erledigte, dass sie ihren Falken fast komplett vergaß und sich vielmehr um den Spaß mit dem Piepmatz kümmerte.

Nachdem einige Wochen übers Land gegangen waren und Noëlle den Sommer spürte, musste sie plötzlich an den wunderschönen Winter und ihren damals gewonnenen Freund denken. Sie erschrak und eilte hinauf zur Dachluke um nach ihm zu sehen, aber wie sie es sich hätte denken können, war der König unter den Falken nicht mehr bei ihr. Er hatte sie verlassen und sie fühlte sich verraten, da sie sich immer um ihn gekümmert hatte. Gerade, als sie dies dachte, fiel es ihr wie Schuppen von den Augen, dass ein Vogel, der ein Individuum war, wie sie es herausgefunden hatte, vielleicht auch Gefühle spürte. Ihr Falke hatte möglicherweise wochenlang auf sie gewartet und war so enttäuscht gewesen, dass er sich zurückgezogen hatte, damit andere seinen Platz einnehmen konnten. Von einem Greifvogel hatte Noëlle erwartet, dass er seinen natürlichen Feind ganz einfach zerfleischen würde, aber dieses Exemplar hatte nicht darum gekämpft bei ihr zu bleiben, sondern hatte gewartet bis sie selbst darauf kam, was sie tat. Ihr leuchteten diese Gedanken ein und ihre Augen schmerzten, da sie tatsächlich einen Freund, den sie ohne Frage in ihr Herz geschlossen hatte, verloren hatte.

Nach Noëlles Erkenntnis zog sie sich unbemerkt zurück und wanderte wieder alleine durch die Landschaft um sich an der Sommerwelt zu vergnügen und ihr Herz erfrischen zu lassen. Sie lief weit, aber das merkte sie kaum, da sie sich viele Gedanken machte. Als die Nachmittagssonne anfing sie zusonnenunterganglandschaft1.jpg blenden, wurde Noëlle bewusst, dass sie keine Ahnung hatte, wo sie sich befand und wie sie wieder zurückgehen sollte. Sie war sich nicht sicher, ob sie geradeaus oder ein paar Mal um Wälder herum gegangen war. Im Kreise drehend suchte sie einen Anhaltspunkt, den sie wieder erkannte, und weit in der Ferne entdeckte sie die Radaranlage, an der sie im Herbst letzten Jahres so oft vorbei gegangen war. Schweren Schrittes machte sie sich dorthin auf den Weg um wieder sicheren Boden unter den Füßen zu haben.

Als Noëlle endlich ankam, war die Sonne schon fast hinterm Horizont verschwunden. Die Landschaft sah aus, als wäre sie in Gold getaucht worden und hätte sich lebendig gemacht. Noëlle konnte nach langem endlich wieder lächeln und genoss die prächtige Umgebung. Sie schaute hoch zur Radaranlage und konnte im Himmel daneben einen großen Vogel kreisen sehen, der sie, wie es schien, ins Visier genommen hatte. Im Sturzflug kam er auf Noëlle zu und ließ sich zu ihren Füßen nieder. Sie erkannte seine stattliche Figur und sein phänomenales Gefieder. Bückend streichelte sie ihm darüber und sah ihm in die vertrauten Augen.

herbststurm1.jpgAb diesem Tage kam Noëlle ihren Falken wieder häufiger besuchen, da sie bemerkt hatte, dass sie ihn wirklich hatte vereinsamen lassen.  Sie mochte die Standhaftigkeit und starke Bindung, die sie spürte, wenn „Eagle“ ihr eine Maus zu Füßen warf und zu ihr kam, wenn sie ihn besuchte.

 

Der kleine gelbe Chaosvogel besuchte sie kaum noch, denn er war in die weite Welt herausgeeilt um sich nach anderem Leben zu erkundigen. Sie ließ ihn ziehen und versuchte ihm aus dem Wege zu gehen, wenn er sich mal wieder auf ihrem Küchenfensterbrett platzierte. Denn alles, was sie wollte, war ihren Falken nicht noch einmal im Stich zu lassen, denn sie hatte Sorge, dass er sich in einem, der bald kommenden Herbststürme, wieder verletzen würde. Wäre ihr der quitschgelbe, vergnügte Vogel noch einmal in die Quere gekommen, dann wäre Noëlle sich sicher gewesen, dass ihr Falke im Winter zitternd gestorben wäre, verlassen und ohne sie.

 
„Diese Geschichte ist rein fiktional und hat keinerlei Bedeutung für Außenstehende… Sie lässt sich wahrscheinlich nur schön lesen und man bekommt die Lust auf Sonne, Sommer und Herbst. Für andere wird diese Geschichte etwas bedeuten, so wie sie es für

mich tut… Ich wünschte dem Falken würde der gelbe lustige Vogel gefallen, der sich so in Noëlles Leben geschlichen hat. Nebenbei bemerkt hoffe ich, dass ihr auch Kommentare schreibt, wie euch diese Geschichte gefällt. Würde mich sehr freuen… Danke fürs Zuhören“

© by mickyratte

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Freitag, 29. februar 2008
Eine Sache, die mich momentan sehr emotional ergreift und nicht loslässt...
Ich kann nicht schlafen und habe eigentlich keinen Hunger. Ich bin mir unsicher, weiß nicht, wie ich handeln soll, ohne jemanden zu verletzen..
Ich weiß, dass ich momentan eigentlich genau das Falsche mache, aber ich weiß nicht, was stattdessen tun soll..



Ihr scheint nicht zu begreifen,
was mir so wichtig ist.
Denn nie zuvor hab ich
mich selbst so sehr vermisst.
P1020146.JPG
Ich finde keine Ruhe
egal wohin ich geh.
Warum kann ich nicht finden,
was mir am meisten fehlt?
Ich finde keine Ruhe
egal wohin ich geh.
Warum kann ich nicht haben,
was mir am meisten fehlt?

Ich such in deinen Haaren,
ich such auf deiner Haut.
Hab keine Lust zu sprechen,
doch in mir schreit es laut.
Du weisst, du kannst nicht helfen,
doch bist du für mich da.
Und alles, was ich suchte
war zuvor noch nie so nah.




So Texte lassen mich momentan wirklich in einem Traum schweben aus dem ich mich nicht mehr herausreißen kann und möchte. Ich stecke fest und  bleibe hier..



Ab und zu sag ich "nein", meine aber "ja".
Manchmal lieber allein, manchmal für dich da.

Ich leb den Tag!
Ich öffne die Augen
Und fang' ihn von vorne an.
undefinedEinen Tag,
ganz in dem Glauben,
dass er alles bedeuten kann.

  Manchen hab ich verschenkt
Manchen hab ich verdrängt
Viele Tage ließen mir zu wenig Zeit
Mancher hat mich geliebt
Ein and'rer hat mich betrübt
Manchmal war der Tag eine Ewigkeit



Sag, wenn du das Schweigen brechen willst!
Sag, wenn du es wieder fühlst!
Sag, was lang unsagbar war, füllen Worte was geschah!
Sag es nicht weil du trösten willst!
Sag es nicht weil du's für nötig hälst!
Sag es nicht nebenbei, ausversehen, irgendwann!
Sag's, damit ich wieder schlafen kann.

Damit ich wieder schlafen kann!
Damit ich wieder schlafen kann!
Sag's damit ich wieder schlafen kann!




Hörst du dir manchmal noch zu
oder ist das Gedröhne von draußen zu laut?
Kannst du die Dinge erspür'n,
den kleinen Unterschied hör'n?
Oder bist du schon taub
lass dich verführen von Dingen,
die nichts bringen,

die dem Strom wiedersteh'n,
durch kleine Lücken
hinter den Vorhang blicken,
pics13romrose.jpg
um die Zeit zu versteh'n.

Manch einer sagt, darauf kommt es nicht an.
Doch für mich macht es den Unterschied.

Hauptsache sei, man kommt irgendwann an.
Doch für mich bleibt die Frage wie.



Ich hab mich in dich verliebt.
Nicht dran gedacht, dass es Baierren gibt.

Du sagst, du kannst mich nicht befreien.
Aber kann denn Liebe Sünde sein?

Hab mich die ganze Zeit gefragt,
wie man in deiner Welt vertrau mir sagt?
Ich möchte lernen und verstehen,
um dich in meiner Welt zu sehen.

Ich bin mir sicher, dass es geht
Wir finden einen Weg,
wir geben hier nicht auf
Ich bin mir sicher, dass du weißt,
was immer es auch heißt,
nehmen wir in kauf.
Und schreien es in die Welt hinein,
kann denn Liebe Sünde sein?
Und schreien es in die Welt hinein,
kann denn Liebe Sünde sein?


Ich möchte lernen und verstehen,
um dich in meiner Welt zu sehen.




© songs: Laith Al-Deen
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Donnerstag, 28. februar 2008


Ich verspreche dir, dass du andere Zeilen bekommst...
Es muss nur etwas reifen, fällt mir schwer, da ich keine poetischen Einflüsse mehr habe...



In Gedanken verrannt

Und hier angekommen091536_536787463.jpg

Mich selbst verletzt

Dein Bild verschwommen

 

Du warst alles

Nichts andres im Hirn

Dich zurückgedrängt

Musste mich verirrn

 

Nun hier allein

Ich kann nicht mehr

Mich vergessen

Abschied fällt schwer

 

Machs gut Freund

Besser für mich

Dich zu verletzen

Wollte ich nicht

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Mittwoch, 27. februar 2008
Anders Sein - Eric Fish

Allen Winden Segel geben,
undefined
Gut und Bös' dienstbar leben,
Alles Tun und alles singen
Auf den eig'nen Nutzen sinnen.

Stets im kühlen Schatten gehen,
Keinem in die Augen sehen,
Starken nur die Hände reichen,
Um den Stürmen auszuweichen!

Anders Sein und anders scheinen,

Anders reden und anders meinen,
Alles loben, alles tragen,
Allen schmeicheln, stets behagen.

Nur der Lüge Worte leihen,
Jedem Heuchler gleich verzeihen,
Allen nach dem Munde reden,
nur dem Schein den Vorzug geben.

Auf der sich'ren Seite leben,
Dem Zufall keinen Namen geben,
Immer brave Lieder schreiben,
Keine Angst nach außen zeigen.

Anders Sein und anders scheinen,
Anders reden und anders meinen,
Alles loben, alles tragen,
Allen schmeicheln, stets behagen.

Wirst ein schönes Leben haben
Doch an Dir selbst verzagen!
Kannst nun alle Mädchen kriegen,
ach, würd Dich eine nur lieben!
Wirst die falschen Freunde haben,
Die die Wahrheit Dir nicht sagen!
Und am Ende ganz allein
So furchtbar anders sein!

Anders Sein kann auch bedeuten,
Sich nicht jedes Mal zu häuten,
Wenn der Wind sich einmal dreht,
Schmerzhaft ins Gesicht Dir weht!
Nach dem eig'nen Weg zu suchen,
Auch einmal für and're bluten!
Nicht die Augen zu verschließen,
Und den Gegenwind genießen!
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Mittwoch, 27. februar 2008
Es ist unglaublich...
naamloos2.jpg
Auf meinem Grabstein wird stehen:

Franzi, zum Glück bist du nicht gestorben, als du gegen nen Mülleimer gerannt bist.

Es wird mich für immer verfolgen. Es ist soo traurig... Zum Heulen.. WaaaH..
Wuhu... Jetzt ist es sicher muaha... Häppii!!!
*jump*

mmmh.. ich weiß nich.. mag gerade nich schreiben... bin mal wieder gta st.andreas zocken.. mmmh ich mag autos xD
~
mmh heute gabs cookies vom subway... mjammm... lecker mit weißer schoko un mit makadamia un mit m&ms und  mit normaler schoko, dunkel und hell... njaaaaa mh..
un gestern gabs leckeres sushi... is genial!! gegenüber vom iz auf der .. frankfurter... ^^ lecker!... un meine schuhe mag ich auch... waaah ich freu mich... wuiii...

von mickyratte
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Montag, 25. februar 2008
erstmal bin ich aufgewacht um festzustellen, dass es gar nichts bringt nochmal zu schlafen, da 20 minuten später mein vater eh hereinkommen sollte.
daraufhin brummt mich mein magen wie die ganze nacht hindurch an und möchte zurückgefüttert werden, dieses ungute gefühl des unwohlseins unterdrücke ich ganz schnell und krümme mich unter eigentlich recht nicht sooo schlimmen schmerzen die nächsten 20 minuten.image7343.jpg
mein lieber herr papa kommt ins zimmer marschiert und knipst das licht an un ich teile ihm mit, dass ich heute wohl nicht die schulbank drücken möchte, da mich mein magen verraten hat.
er stapft hinunter und meine mutter kommt lauthals ins zimmer um mich noch wacher zu machen, als ich eh schon bin.
darauf darf ich weiter schlafen, wache aberalle 30 minuten auf um auf die uhr zu schauen und mich genüsslich wieder ins bett zu kuscheln und an meine liebsten schulkameraden zu denken, die entweder gerade in physik die zeit totschlagen oder schon in französisch sitzen.
wer weiß schon den stundenplan auswendig, wenn man gerade dinge im kopf hat, die einen bis an den rand der verzweiflung bringen?
mmh.. jaa.. um 10 uhr hat die ratte es dann doch nicht mehr ausgehalten und hat sich einen zwieback, zu diesem zeitpunkt das höchste der gefühle, reingeschoben.
computer angemacht. emails gecheckt. huppsala.. bilingual referat auf englisch umgeschrieben, da ich das 2 tage zuvor einfach aus meinem gedächtnis gestrichen hatte, dass man in bilingual auch englisch spricht..
soo, dann habe ich mich tatsächlich an die hausaufgabe für den heutigen tag herangewagt und musste nach 10 minuten feststellen, dass ich die nächste deutscharbeit so richtig versemmeln würde, trotzdem freute es mich nicht unbedingt gerade im deutschunterricht sitzen zu müssen und zu wissen, dass ich noch über 4 stunden in der schule die zeit totschlagen muss.
undefinedkaum fertig mit deutsch, hatte mir meine mutter eine brühe gemacht aus der ich eifrig die nudeln herausfischte um sie beim verschlucken lauthals wieder hinaus zu husten. übrig blieb am ende noch die brühe..
dann telefonierte ich und hatte wohl genau dort den schlechtesten zeitpunkt am tage.
ich versuchte mich im wettschlafen mit der zeit um nach einer 3/4 stunde zu merken, dass ich tatsächlich ausgeruhter wirkte, aber trotzdem vielleicht eine viertelstunde nur geschlafen hatte.
nachdem ich dann einen tee und noch einen zweiback hinunter bekommen und endlich geduscht hatte, kam dann der zeitpunkt, der meine seele aufhellte.

ich glaube, ich hatte in meinem leben noch nie eine solche angst, aber ich bin überglücklich endlich davon los zu sein und wünsche das gleiche .. niemandem..

Martin, ich liebe dich. ♥
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Sonntag, 24. februar 2008
Von hier an blind - Wir Sind Helden

Zwischen zwei Fragen
In der Lücke zwischen zwei Tagen
Blieb
Nichts mehr zu sagen
Kein Leid mehr zu beklagen und ich
PICT6472.JPG
Nahm den Wagen
Und ging vor ihm in die Knie
Ich sagte:

Ich weiß nicht weiter
War ich noch nie
War ich noch nie

Ich und der Wagen
Und der Bienenschwarm im Magen

Und die Straße, die zu schlagen war
Wir haben uns vertragen, aber
Vor zwei Tagen
Ging der Wagen in die Knie

Er sagte:
Ich weiß nicht weiter
War ich noch nie
War ich noch nie
War ich noch nie
War ich noch nie
War ich noch nie
War ich noch nie
War ich noch nie
War ich noch nie

Ich weiß nicht weiter
Ich weiß nicht, wo wir sind
Ich weiß nicht weiter
Von hier an blind
Ich weiß nicht
Ich weiß nicht weiter
Ich weiß nicht, wo wir sind
Ich weiß nicht weiter
Von hier an blind
Von hier an blind
Von hier an

Ich und mein Magen
Und der Kopf in meinem Kragen gingen
Blind getragen von zwei Füßen
Die nichts sagen
Außer:
Gib dich geschlagen
Und geh endlich in die Knie
Ich sagte:
Ich weiß nicht weiter
War ich noch nie
War ich noch nie
War ich noch nie
War ich noch nie
War ich noch nie
War ich noch nie
War ich noch nie
War ich noch nie

Ich weiß nicht weiter
Ich weiß nicht, wo wir sind
Ich weiß nicht weiter
Von hier an blind
Ich weiß nicht
Ich weiß nicht weiter
Ich weiß nicht, wo wir sind
Ich weiß nicht weiter
Von hier an blind
Von hier an blind
Von hier an

Und keine tausend Meter draußen vor dem Tor
Erklang ein Brausen
und es sang ein Männerchor
Dann war Stille und dazwischen und davor
Setzte die Pause neue Flausen in mein Ohr
Und ich

Ich weiß nicht weiter
Ich weiß nicht, wo wir sind
Ich weiß nicht weiter
Von hier an blind
Ich weiß nicht
Ich weiß nicht weiter
Ich weiß nicht, wo wir sind
Ich weiß nicht weiter
Von hier an blind
Ich weiß nicht
Ich weiß nicht weiter
Ich weiß nicht, wo wir sind
Ich weiß nicht weiter
Ich weiß nicht
Ich weiß nicht weiter
Ich weiß nicht, wo wir sind
Ich weiß nicht weiter
Von hier an blind
Von hier an blind
Von hier an

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Samstag, 23. februar 2008
Wir sind Helden - Wenn es passiert

Ein Herzschlag nur für mich
und die, die bei mir sind
Augen auf, schaut euch das an
Wer dafür keine Tränen hat wird morgen blind
P1020642.JPG
Wenn ihr das nicht liebt, was dann
Jeder liebe das so viel er kann
Ein Blitzschlag nur für mich
und die, die bei mir sind
Wer jetzt zweifelt sieht nicht klar
Ganz egal wie viel davon die Zeit sich nimmt
Wer jetzt blinzelt war nicht da

Vielleicht ist es wirklich nur ein Jahr
Aber ich will niemals fragen wo ich war
Wo war ich als das wahr war

Ich will da sein
Wenn die Zeit einfriert
Ich will da sein
Wenn sie explodiert
Und wenn sich dabei
mein Verstand verliert
Ich will da sein
Wenn es passiert

Ein Herz, ein Schlag, ein Blitz
für die, die einsam sind
Augen auf schaut euch das an
Wollt ihr wirklich zählen wie die Zeit verrinnt
Wenn die Welt auch so etwas kann

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Samstag, 23. februar 2008
soooo danke dir!

(:
franzi hat jetz bisschen musik hier, damit euch nich ganz so langweilig wird :)

_

heut mal keine lust mehr zu schreiben,
momentan ist mein zustand unverändert
ich kann hier nicht für ewig verbleiben
werde nicht warten bis der zug abfährt...
von mickyratte veröffentlicht in: songs
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Donnerstag, 21. februar 2008
WaaaaaH...

Ich mag Mathematik nicht. Ich krieg nen Fööööhn... :(
Eigentlich kann ichs ja, un hab auch keine Bedenken, aber wenn ich immer Unbenannt.JPG
höre, wie lange Leute sich für ne Arbeit vorbereiten, da krieg ich Zustände...

Mir schwebt der Kopf schon voller Zahlen nach ner halben Stunde Aufgaben rechnen...
Grml... Ich mag nich mehr rechnen... Das nervt...
Bäh...-.-
Der will mich nur ärgern..
Mauuuuu...

Und verzweifelt bin ich immer noch... Nicht nur wegen Mathe...
Ich hab eine riesen Panik.. :-|

Hilfe ...
von mickyratte veröffentlicht in: schule
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